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Anleitung · Google Search Console, im Browser am Rechner

Search Console einrichten und die Website bestätigen

Ohne die Search Console rätst du. Sie ist die einzige Stelle, an der Google dir sagt, mit welchen Suchbegriffen deine Seiten Impressionen bekommen und welche Adressen im Index stehen. Sie kostet nichts, und die Einrichtung dauert zwanzig Minuten.

Warum das zählt, steht in Website wird nicht bei Google gefunden: so findest du die Ursache.

So geht es

  1. Öffne search.google.com/search-console und melde dich mit dem Google-Konto an, das dem Betrieb gehört. Die Bestätigung hängt später an genau diesem Konto, überleg also einmal vorher, wem es gehören soll.Nimm dafür nicht das Privatkonto der Aushilfe, die im nächsten Sommer weg ist. Weitere Leute lassen sich später als Nutzer dazunehmen.
  2. Klick oben links auf die Property-Auswahl, das Feld mit dem Text „Property suchen“. Ganz unten in der aufgeklappten Liste steht „+ Property hinzufügen“, zurzeit mit einem blauen Hinweis „Neue Optionen“ daneben.
  3. Im Kasten „Property-Typ auswählen“ klickst du oben auf „Website hinzufügen“. Die vier Zeilen darunter unter der Überschrift „Neu“ sind Instagram, TikTok, X und YouTube und gehören zu einer anderen Anleitung.
  4. Wähle zwischen „Domain“ und „URL-Präfix“. Das ist die einzige echte Entscheidung auf diesem Weg. Eine Domain-Property nimmt alles, was zur Domain gehört, also auch www, die Unterdomains und beide Protokolle, und verlangt dafür einen Eintrag beim Domain-Anbieter. Eine URL-Präfix-Property nimmt genau die Adresse, die du einträgst, und lässt sich auch ohne Zugang zur Domainverwaltung bestätigen.Kommst du an die DNS-Einstellungen deiner Domain, nimm Domain. Sonst spart dir das URL-Präfix den Umweg über den Anbieter, und eine zweite Property lässt sich später jederzeit anlegen.
  5. Nimmst du Domain, zeigt Google dir einen TXT-Eintrag. Den legst du beim Domain-Anbieter in den DNS-Einstellungen an und schließt danach in der Search Console die Bestätigung ab. Bis der Eintrag überall bekannt ist, vergehen meist Minuten, gelegentlich Stunden.
    Typ:  TXT
    Name: @
    Wert: google-site-verification=DEIN-WERT-VON-GOOGLE
  6. Beim URL-Präfix bietet Google „HTML-Datei“, „HTML-Tag“, „Google Analytics“ und „Google Tag Manager“ an. In einem Baukasten ist das HTML-Tag meist der kürzeste Weg, ein Meta-Tag für den Kopfbereich jeder Seite. Es gehört in das Feld für eigenen Code, das die meisten Systeme in den Einstellungen führen.
    <meta name="google-site-verification" content="DEIN-WERT-VON-GOOGLE">
  7. Lass stehen, was du eingebaut hast, egal welchen Weg du genommen hast. Google prüft die Bestätigung immer wieder nach. Verschwindet der DNS-Eintrag, die Datei oder das Tag, verlierst du die Property und damit die Daten.
  8. Trag zum Schluss deine Sitemap ein. In der linken Spalte steht unter „Indexierung“ der Punkt „Sitemaps“, und dort kommt die Adresse deiner sitemap.xml hinein.Das hilft beim ersten Fund. Ohne Sitemap findet Google deine Seiten auch, sobald irgendwo ein Link darauf zeigt, es dauert nur länger.
    https://deine-adresse.de/sitemap.xml

Woran du merkst, dass es geklappt hat

Deine Adresse steht danach in der Auswahl oben links, und die linke Spalte zeigt „Leistung“, „URL-Prüfung“ und unter „Indexierung“ den Bericht „Seiten“. Auf Zahlen wartest du ein paar Tage. Die Search Console sammelt ab dem Tag der Bestätigung, die ersten Impressionen erscheinen mit zwei bis drei Tagen Verzug. Rückwirkend zeigt sie nichts.

Die Search Console zeigt die Google-Suche. Wer über Bing kommt oder über eine KI-Antwort, taucht in diesen Zahlen nicht auf. Sie zählt außerdem Impressionen und Klicks im Suchergebnis, also alles bis zum Klick. Was danach auf deiner Seite passiert, misst eine Besuchsmessung.