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Anleitung · PageSpeed Insights, im Browser ohne Konto

Messen, wie schnell deine Seite auf dem Handy wirklich ist

Auf dem eigenen Rechner im WLAN ist jede Seite schnell. Die Kundschaft kommt über das Handy und oft über das Mobilfunknetz, und dort entscheidet sich, ob jemand wartet oder zurückgeht. PageSpeed misst genau diesen Fall und kostet nichts.

Warum das zählt, steht in Core Web Vitals erklärt: LCP, INP und CLS ohne Fachchinesisch.

So geht es

  1. Öffne pagespeed.web.dev. Kommt ein Hinweis zu Cookies, klick ihn mit „OK“ weg, sonst nimmt das Feld darunter deine Eingabe nicht an.Genau daran ist unser erster Messversuch gescheitert: die Seite antwortete mit „Gültige URL eingeben“, obwohl die Adresse eingetippt war.
  2. Trag deine Adresse in das Feld „URL einer Webseite eingeben“ ein, mit https:// davor, und klick auf „Analysieren“. Nimm die Seite, die die meisten zuerst sehen, meist die Startseite.
  3. Warte. Der Bericht braucht zwischen dreißig Sekunden und gut einer Minute. Oben steht danach „Datum des Berichts“ mit Datum und Uhrzeit.
  4. Über dem Ergebnis stehen zwei Reiter, „Mobil“ und „Computer“. Voreingestellt ist „Mobil“, und das ist die Zahl, die zählt. Der Computer-Wert ist fast immer deutlich besser und sagt wenig über deine Kundschaft.
  5. Der Abschnitt „So sieht die Leistung auf der Nutzerseite aus“ zeigt bei kleineren Seiten „Keine Daten“. Das ist kein Fehler und keine schlechte Nachricht: dort stehen Messungen echter Besucher, und dafür braucht Google mehr Verkehr, als ein örtlicher Betrieb hat.Bei unserer eigenen Seite steht dort ebenfalls „Keine Daten“. Wer das für ein Problem hält, sucht danach an der falschen Stelle.
  6. Darunter unter „Leistungsprobleme diagnostizieren“ stehen die Kreise: „Leistung“, „Barrierefreiheit“, „Best Practices“ und „SEO“. Für die Ladezeit zählt allein der erste. Grün ab 90, gelb ab 50, darunter rot.Seit Kurzem steht dort noch „Agentisches Browsing“. Das ist neu, und wir stützen bisher keine Empfehlung darauf.
  7. Scroll weiter nach unten. Unter dem großen Kreis steht, welche einzelnen Punkte am meisten kosten, jeweils mit der Zeit, die sie sparen würden. Von oben nach unten abarbeiten, das ist die Reihenfolge nach Wirkung.

Woran du merkst, dass es geklappt hat

Lass denselben Test zweimal hintereinander laufen. Die Zahl schwankt um ein paar Punkte, weil sie in einem Rechenzentrum simuliert wird und nicht auf deinem Gerät. Erst ein Unterschied von mehr als etwa zehn Punkten ist eine echte Veränderung, alles darunter ist Rauschen.

Die Zahl ist eine Labormessung und keine Erfahrung deiner Besucher. Sie eignet sich, um Vorher und Nachher derselben Seite zu vergleichen, und sie taugt wenig als Note. Eine 100 in „SEO“ heißt außerdem nur, dass ein paar technische Punkte stimmen, und sagt nichts darüber, ob dich jemand findet.