Warum das zählt, steht in Deutsche Verzeichnisse und Citations: welche wirklich zählen.
So geht es
- Schreib dir zuerst deine drei Angaben zeichengenau auf, so wie sie auf deiner Website stehen: Name, Anschrift, Telefonnummer. Sie sind der Maßstab für alles Weitere.Zeichengenau heißt: „Str.“ oder „Straße“, mit oder ohne GmbH, Telefonnummer mit oder ohne Vorwahl in Klammern. Für eine Maschine ist das nicht dasselbe.
- Geh diese sieben Portale nacheinander durch und such jeweils nach deinem Betriebsnamen und deinem Ort.
- Google MapsDie meistgelesene Quelle über einen örtlichen Betrieb. Hier zählt neben dem Eintrag auch, ob Kategorie, Zeiten und Fotos gepflegt sind.
- Bing MapsZählt für die Websuche von ChatGPT und Copilot. Zum Anlegen oder Beanspruchen geht es danach über bingplaces.com.
- Das ÖrtlicheWird von KI-Antworten als Quelle genannt, wenn jemand nach einem Betrieb am Ort fragt.
- golocalOrtsbezogene Trefferliste: hier siehst du mit einem Blick, wer aus deiner Nachbarschaft dort steht und du nicht.
- Das TelefonbuchLäuft über dieselbe Anmeldung wie Das Örtliche, der zweite Eintrag kostet dich deshalb kaum mehr Zeit als der erste.
- Gelbe SeitenDer ältere Branchen-Standard, in der Google-Suche gut sichtbar.
- 11880Legt je Betrieb eine eigene Profilseite an, die für sich in der Suche steht.
- Such nach dem NAMEN und nicht nach der Branche. Und wenn dein Name einen Artikel oder Zusatz trägt, such ein zweites Mal ohne ihn.Das ist kein Sonderfall. Bei einer Messung im August 2026 war ein Betrieb unter seinem vollen Markennamen in einem Portal nicht auffindbar, unter dem Namen ohne den Artikel dagegen sofort. Wer nur einmal sucht, hält den Eintrag für nicht vorhanden und legt einen zweiten an.
- Notier je Portal drei Dinge: steht der Betrieb drin, welche Anschrift steht dort, welche Telefonnummer. Eine Zeile je Portal genügt, Papier reicht.
- Vergleich die Zeilen mit deinem Maßstab aus Schritt 1, Zeichen für Zeichen. Achte besonders auf die Anschrift.Ein Eintrag mit einer alten Adresse ist schlimmer als keiner: er widerspricht den anderen, und wer die Adresse ins Navigationsgerät tippt, fährt woandershin. Wir haben genau das gefunden, ein Portal führte einen Betrieb fast fünfzig Kilometer entfernt, während drei andere Portale die richtige Adresse hatten.
- Arbeite die Liste in dieser Reihenfolge ab: erst die falschen Einträge beanspruchen und korrigieren, dann die fehlenden anlegen. Ein falscher Eintrag richtet Schaden an, ein fehlender lässt nur eine Gelegenheit liegen.
Woran du merkst, dass es geklappt hat
Such nach zwei bis vier Wochen dieselben sieben Portale noch einmal ab. Korrekturen brauchen bei manchen Portalen eine Freigabe und erscheinen nicht sofort. Was dann immer noch falsch dasteht, ist nicht durchgegangen und braucht einen zweiten Anlauf.
Ein Eintrag bringt für sich keine Kundschaft. Er sorgt dafür, dass die Angaben über dich überall gleich lauten, und das ist die Voraussetzung dafür, dass eine Maschine dich als einen Betrieb erkennt. Verwechsle die Zahl der Einträge nicht mit Sichtbarkeit: sieben gepflegte sind mehr wert als zwanzig widersprüchliche.