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Google-Profil: Lieferdienste abschalten, Chat-Wege prüfen

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Restaurants und Cafés können seit Ende Oktober selbst festlegen, welche Lieferdienste im Google-Profil als Bestellweg erscheinen. Dazu kommen neue Wege, über die Gäste dem Betrieb schreiben. Einige davon trägt Google selbst ein und meldet das per Mail.

Lieferdienste im Profil selbst abschalten

Am 28. Oktober hat Lisa Landsman von Google auf LinkedIn eine Änderung für Restaurants angekündigt. Bestellanbieter lassen sich im Profil jetzt direkt abschalten, getrennt für Abholung und Lieferung. Bisher musste ein Betrieb jeden Anbieter einzeln bitten, den Link zu entfernen. In den Kommentaren fragte jemand nach den Ländern. Die Antwort aus Googles Produktmanagement lautete laut Search Engine Journal „all“, also alle.

In Googles Regeln für die Bestellpartner steht, dass jede Anbindung zunächst eingeschaltet ist. Ein Betrieb darf sie jederzeit abschalten. Ein Anbieter bleibt also sichtbar, bis du ihn abschaltest.

Googles deutsche Hilfe beschreibt am 5. November noch den alten Weg. Du öffnest im Profil „Lebensmittel bestellen“, wählst den Anbieter und dann „Link entfernen“. Der Anbieter hat danach fünf Werktage Zeit. Mit dem Schalter „Bestellungen über mein Profil annehmen“ blendest du alle Bestellwege auf einmal aus. Wo der neue Schalter je Anbieter sitzt, lässt die Hilfe noch offen.

Chat-Wege, die Google selbst einträgt

Am 28. Oktober berichtete Search Engine Roundtable über Mails, in denen Google Betrieben einen Link zum Facebook Messenger ankündigt. Gemeint sind Kurzlinks über m.me, die ein Gespräch mit der Facebook-Seite des Betriebs öffnen. Google trägt sie selbst ins Profil ein. Geteilt hat die Mails Darcy Burk. Die Länder lässt der Bericht offen.

Schon am 7. Oktober zeigte Search Engine Roundtable einen WhatsApp-Knopf im Profil neben den Suchergebnissen. Er stand neben den Knöpfen für Anruf, Route und Website. Entdeckt hatte ihn Sachin Patel. Im Juni hatte Google vielen Profilen selbst eine WhatsApp-Nummer gegeben. Manche davon waren falsch, eine Praxis bekam etwa ihre Festnetznummer. Im Hilfeforum von Google hieß es damals, es handle sich um einen Fehler.

KI-Nachrichten für mehr Betriebe

Am 29. Oktober berichtete Search Engine Roundtable, dass Google seine KI-Nachrichten im Profil für mehr Betriebe öffnet. Gäste schreiben dann aus der Suche oder aus Maps über die Nachrichten-App ihres Handys. Eine KI beantwortet einfache Fragen und gibt den Rest an dich weiter. Du kannst das Gespräch jederzeit übernehmen, und alle Nachrichten stehen im Profil.

Die KI antwortet nur, wenn das Handy des Gastes RCS beherrscht. RCS ist der Nachfolger der SMS. Bei allen anderen Gästen landet die Nachricht direkt auf deinem Telefon. Auch hier bleiben die Länder offen. Gemeldet hat den Start Claudia Tomina auf LinkedIn. Tomina rät, vorher Speisekarte, Öffnungszeiten und Leistungen im Profil auf Stand zu bringen.

Was das für einen Betrieb hier heißt

Gäste können über dein Profil inzwischen auf mehr Wegen bestellen oder schreiben. Einige davon trägt Google selbst ein. Öffne deshalb einmal den Profileditor und sieh nach, welche Bestell- und Chat-Wege dort stehen. Wege, die du nicht nutzt, nimmst du heraus.

Jeder dieser Wege braucht jemanden, der antwortet. Wir raten zu den Wegen, die im Betrieb ohnehin jemand im Blick hat. Wer ein Restaurant oder Café führt, geht dazu die Liste unter „Lebensmittel bestellen“ durch. Wie die Speisekarte auch auf der eigenen Website lesbar wird, steht im Artikel SEO für Cafés und Gastronomie in Lüneburg.